Hallo liebe Froschklasse 🐸💚
hier schreibt euer Fritz aus Bangkok!
Quaaak!
Ich melde mich aus Bangkok, einer riesigen Stadt mit soooo vielen Autos, Booten, Hochhäusern und Menschen, dass mir fast schwindelig wird. Bevor ich aber wieder nach Hause zu euch komme, wollte ich euch noch erzählen, was ich in den letzten drei Wochen erlebt habe.
Denn ich bin mit Anja über 1.500 Kilometer auf einem Motorroller durch Kambodscha gefahren. Anja ist super gefahren, aber glaubt mir: Für einen kleinen Stofffrosch ist das ganz schön anstrengend!
🛵 Unterwegs auf dem Roller
Ich saß vorne, hinten, manchmal im Rucksack und manchmal ganz fest unter Anjas Arm geklemmt. Wir sind durch Städte gefahren, über staubige Straßen, durch Berge und an Flüssen entlang. Oft war es heiß – richtig heiß! 🌞
Am Ende war ich voller Staub, ein bisschen platt, sehr müde und mein linkes Knopfauge hängt schief 🙈.
Ich brauche dringend: 🛁 ein Bad, 🛌 ganz viel Ruhe, 🧵 und vielleicht ein neues Auge.
🌴 Was ich alles gesehen habe
Ich habe soooo viele Dinge gesehen, die ich euch unbedingt erzählen will:
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bunte Märkte
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riesige Berge
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kleine Dörfer
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Menschen, die auf dem Wasser wohnen
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Kinder, die lachen, tanzen und singen
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und ganz viele Roller (wirklich GANZ viele!)
Ich war sogar bei buddhistischen Mönchen – und wisst ihr was? 👉 Sie haben mich gesegnet! Jetzt bin ich ein offiziell gesegneter Frosch 🐸✨
❤️ Warum wir unterwegs waren – und was Fundriding ist
Anja und die anderen Fundrider waren nicht nur auf Reisen. Sie haben etwas gemacht, das Fundriding heißt.
Fundriding bedeutet:
👉 unterwegs sein UND helfen
Bevor die Reise losging, haben die Fundrider Geld gesammelt. Nicht für sich – sondern für Menschen, denen es nicht gut geht. Und diese Hilfe haben sie dann direkt vor Ort zu den Menschen gebracht.
Ich habe gesehen:
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alte Menschen, die nicht mehr laufen können und einen Rollstuhl bekommen
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Familien, die kaum etwas zu essen haben
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Kinder, die zur Schule gehen wollen, aber Hilfe brauchen
Manchmal habe ich gemerkt, dass Anja ganz still wurde. Dann wusste ich: Das ist gerade sehr ernst. Aber ich habe auch gesehen, dass Hilfe glücklich machen kann – für die Menschen, die Hilfe bekommen, und für die Menschen, die helfen.
🏫 Mein Lieblingsfest: die Schule in Kandieng
Besonders schön war das Schulfest in Kandieng. Die Kinder haben für uns getanzt – Apsara-Tänze, ganz elegant. Sie haben gesungen, gelacht und am Ende haben wir alle zusammen getanzt.
Und dann haben wir Himmelslaternen steigen lassen 🌌. Für Wünsche. Für Hoffnung. Für die Zukunft.
Da habe ich gedacht: 👉 Schule ist nicht nur Lernen – Schule ist auch Gemeinschaft.
🦇 Ein Abend mit Millionen Fledermäusen
An einem Abend waren wir bei einem Tempel auf einem Felsen. Er heißt Phnom Sampov. Von oben konnte man ganz weit schauen.
Und dann … kamen Millionen Fledermäuse aus einer Höhle geflogen! So viele, dass der Himmel schwarz wurde. Ich habe ganz still zugeguckt (das kommt selten vor).
🏛️ Zum Schluss: Angkor Wat & große Tempel
Am Ende der Reise waren wir in Siem Reap. Ich habe dort riesige Tempel gesehen:
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Angkor Wat
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Ta Prohm (mit Bäumen auf den Mauern!)
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Bayon mit ganz vielen Gesichtern aus Stein
Ich glaube, selbst Frösche können staunen. Ich auf jeden Fall.
🐸😳 Eine wichtige Sache zum Schluss (für Frösche!)
Jetzt muss ich euch noch etwas Wichtiges sagen: In Kambodscha gibt es viele leckere Sachen zu essen. Aber manchmal … 👉 werden dort auch Frösche gegrillt und gegessen. Ja. Wirklich. Am Spieß. Über dem Feuer.
Ich war also nicht nur müde, sondern auch sehr mutig 😅! Zum Glück war ich immer bei Anja – und nicht auf dem Grill!
🏠 Und jetzt?
Jetzt bin ich müde. Sehr müde. Aber auch sehr froh.
Ich freue mich riesig darauf,
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wieder bei euch in der Froschklasse zu sein
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euch alles ganz genau zu erzählen
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und endlich wieder im Klassenzimmer zu sitzen
Kambodscha war spannend. Aber Zuhause ist Zuhause 💚
Bis ganz bald,
euer
Fritz der Frosch 🐸



























