Die Route

Die Route 2018-04-28T14:23:22+00:00

Unsere inzwischen mehrfach erprobte Route führt rund 1.300 Kilometer durch Kambodscha und beinhaltet alles, was das Land zu bieten hat: Weite Landschaften mit ausgedehnten Reisfeldern, buddhistische Tempel und Klöster, schwimmende Dörfer, das Kardamom-Gebirge, den Urwald, den Bokor Nationalpark, das Meer, eine Trauminsel zum Relaxen, die wuselige Hauptstadt Phnom Penh, eine Bootstour über den Tonle Sap und natürlich Siem Reap, das touristische Zentrum bei den Tempelanlagen von Angkor Wat. Neben den dichten und vielfältigen Eindrücken des Landes, ewarten uns emotionale Begegnungen mit Freunden und Partnern, die vor Ort die Projekte der Kleinen Hilfsaktion umsetzen, mit Menschen in Not, denen wir schnell und unbürokratisch helfen und mit Schülern, die wir dabei unterstützen wollen, die Zukunft Kambodschas zu gestalten.
Diese Reise ist fernab von Rollkoffer-Tourismus, woanders nicht zu buchen und vermutlich „die Tour Deines Lebens“.

Die komplette Tour wird voraussichtlich so aussehen:

Abflug von Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt oder München Übernachtung: im Flieger

Ankunft in Bangkok, „Buddy Boutique Inn“ 62 Chakrapong Road, Taladyod, Pranakorn Bangkok, 10200, Thailand. Akklimatisieren, BKK erkunden, Ankommen. Ich würde vorschlagen, dass wir irgendwo zusammen Dinner haben, damit ich erklären und informieren kann. Anschließend, so jedenfalls die bisherige Erfahrung, saugt uns die Khau San Road in sich auf – wer gerne feiert, wird keinen besseren Ort kennen :-)

1. Übernachtung: Bangkok

Morgens um 5:00 Uhr geht es los. Wir fahren mit 2 Minibussen ca. 4 Std. bis zur Grenze nach Poipet; wir nehmen unser Gepäck und überqueren zu Fuß mit unserem Rollstuhl und Gepäck die kambodschanische Grenze. Von dort geht es standesgemäß mit 6 Toyota Camry nochmal 2,5 Std. nach Battambang. Hier geben wir nur kurz unser Gepäck ab und fahren mit den Taxen direkt (!) weiter 17 Km nach Banan. Dort Übergabe der Fahrzeuge, Einführung in den kambodschanischen Straßenverkehr, Fahrübungen, vertraut werden mit der Technik. Der Tag steht unter Zeitdruck, da gewährleistet werden muss, dass wir um 16:15 Uhr spätestens die Rückfahrt antreten, damit wir keinesfalls (!) in die Dunkelheit geraten. Ankunft in Battambang und Einchecken im Hotel nach 17 Uhr. freiwillig: Abendessen 20 Uhr, ca. 500 m entfernt. Alternativ kann auch jeder im Hotel essen oder sonstwas machen. Heute fahren wir nur etwa 30 Km mit dem Roller – aber wunderschöne.

2. Übernachtung: Battambang

Battambang-Banan, Besuch des Headquarter der Kleinen Hilfsaktion in Banan, persönliche Übergabe des mitgebrachten Rollstuhls an einen behinderten Menschen, der ansonsten sicher kaum eine Chance hätte. ca. 50 – 150 Km. Frisch machen im Hotel in Battambang. Gegen 18 Uhr werden wir mit 3 TukTuks abgeholt und wir fahren wieder raus nach Banan. Abends : Good-by-party in Banan!

3. Übernachtung: Battambang

Vormittags gemeinsame Ausfahrt zu unserem Dorf Chy Hong II und Besuch eines Höhlentempels, der inmitten eines verminten Berges liegt. Kein Tourist würde sich hierher verirren. Mittagessen im einzigen organic-food-restaurant, zurück ins Hotel nach Battambang, auschecken und los auf die 1. Etappe: von Battambang nach Pursat in Zentralkambodscha. ca. 110 Km

4. Übernachtung: Pursat

Pursat, Besuch realer schwimmender Dörfern (kein Touristendorf). Nachmittags besuchen wir unsere Schule in Kandieng und zwei unserer laufenden Projekte (Chorn-family und old lady, unser ältestes Projekt, sofern sie nicht im KH ist)

5. Übernachtung: Pursat

Pursat nach Veal Veng ins Kardamom-Gebirge. Sehr anstrengend, staubig und interessant. Dieser Ort versprüht eine „end of the world“- Stimmung – nicht negativ, aber intensiv. ca. 120 Km

6. Übernachtung: Veal Veng

Veal Veng nach O´Soum, wir bleiben im Kardamon-Gebirge. Diese Strecke ist nur etwa 70 Km lang. Die Natur ist so atemberaubend, dass wir vermutlich viel Zeit fürs Photographieren und Filmen verlieren werden. Außerdem möchten wir den Teilnehmern die Option geben, den Nachmittag zur freien Verfügung zu nutzen. Die Umgebung von O´Soum ist sehr schön und man merkt deutlich, wie weit wir uns von allem entfernt haben, was uns normalerweise umgibt – eine interessante Erfahrung. – ca. 70 Km.

7. Übernachtung: O´Soum

O´Soum nach Koh Kong City. Wir sollten schon früh los, denn diese Etappe ist wieder recht sportlich. Wir können nie vorhersehen, ob jemand eine Panne oder gar einen Sturz hat und müssen so planen, dass wir nach hinten noch Zeit für Eventualitäten haben. Die letzten 20 Km sind ausgelegt mit Betonplatten. Ein optisches Highlight diese Tour. Am Abend kehren wir in einem Hotel in Koh Kong City ein und werden sicher bis spät in die Nacht am Pier sitzen und ausgedehnt Abendessen und Chillen. Nach der Überquerung des Kardamom-Gebirges mit einem Roller tut das auch Not ca. 110 Km

8. Übernachtung: Koh Kong City

Variante a) Um 8 Uhr müssen wir auf dem Boot sein, ab auf eine Trauminsel. Den Namen möchten wir hier nicht preisgeben. Vor Koh Kong gibt es einige Inseln, aber diese ist ein absolutes Highlight und in dieser Form sicher ein besonderes Erlebnis für alle. Es gibt nur 15 Hütten und die sind für uns. Wir kommen gegen 11 Uhr an und möchten gerne auch den folgenden Tag noch ganz hier bleiben.

Variante b) Im November war das kleine Resort auf der Insel nicht wieder geöffnet worden. Zur Zeit versuche ich alles, um an entsprechende Informationen zu kommen. Sollte es weiterhin nicht möglich sein, diese Insel zu besuchen, werden wir Plan-B nehmen, den gleichen, wie auch im Dezember 2016. Es war ebenfalls wundervoll. Wir werden in diesem Fall gleich morgens sehr früh los fahren. Wir haben rund 200 Km vor der Brust. Wir fahren runter in den Süden nach Sihanoukville. Dort nehmen wir ein Boot und fahren noch am gleichen Tag auf die Insel, die Ihr auch in dem Video der letzten Tour findet. Hier gibt es zwei Übernachtungsoptionen. Schaut es Euch mal auf dem Video „Tag 10“ an. Baumhütte (nehme ich) oder lieber Bungalow. Von den Bungalows gibt es nur 5 Stck. . Man kann draußen und drinnen schlafen, d.h. ggf. können sich zwei Leute einen Bungalow teilen. Da ich es vorher buchen muss, gebt mir doch mal Info, wer sich was vorstellt. Solche Orte gibt es kaum noch auf der Welt und sie bleiben heutzutage nicht lange „geheim“. Daher wollen wir allen die Gelegenheit geben, diese Situation mal 2 Nächte zu genießen. Jetzt heißt die Devise „sich selber voll runterbremsen“, abschalten, nichts tun, Chillen.

9. Übernachtung: Island

Entspannen, genießen. Ein Buch lesen, schwimmen, schlafen, einfach mal mit sich selber alleine sein. Ein ganzer Tag in paradiesischer Ruhe und traumhafter Atmosphäre, klares Wasser und schöner Strand. Kein WiFi, nur an wenigen Stellen Handyempfang und Strom nur von 18-22 Uhr.

10. Übernachtung: Island

Koh Kong – Kep. Wir sammeln neben Eindrücken vor allem Km-Geld und ein weiterer Tag im Paradies bringt keine Sponsorengelder. Morgens verlassen wir mit einem eigens gemieteten Boot die Insel, da wir an diesem Tag noch sportliche 267 wunderschön zu fahrende Kilometer vor uns haben und das reguläre Boot erst am Nachmittag ablegt. Die Straße von Sihanoukville nach Kep, an der Südküste Kambodschas, ist nicht stark befahren und schlängelt sich durch eine schöne Landschaft bis in die Region Kampot. ca. 170 Km, falls wir von Sihanoukville (Variante-B) kommen oder 270 Km, falls wir aus Koh Kong kommen (Variante-A).

11. Übernachtung: Kep, ein Resort im Hinterland

In der Region Kampot werden wir zwei Nächte bleiben. Wir haben ein wunderschönes Resort gemietet, ein krasser Gegensatz zur spärlichen Hütte auf der Insel. Das Hinterland von Kep ist die grünste Region Kambodschas, ihr Name ist Kampot. Hier wächst in riesigen Plantagen der weltberühmte und angeblich beste Pfeffer der Welt, der sog. „Kampot-Pfeffer“. Sicher wird jeder Teilnehmer einen größeren Vorrat davon mit nach Hause nehmen. Wir werden den ganzen Tag in der Umgebung unterwegs sein, Km sammeln, einen Wasserfall besuchen und immer wieder die wunderschöne Küstenstraße abfahren, die von unzähligen verfallenen Villen aus der Kolonialzeit gesäumt ist. ca. 70 Km. Jeder kann heute machen, was er möchte.

12. Übernachtung: Kep, ein Resort im Hinterland

Kep nach Phnom Penh. Wir nehmen nicht eine der beiden nach Phnom Penh führenden Nationalstraßen, sondern einen Weg der genau dazwischen liegt. Diese Straße ist zu 90% geteert und führt uns ein letztes Mal durch eine traumhafte Natur. Nach etwa 170 Km, vor dem Haupstadt-Verkehrswahnsinn, beenden wir die Scooter-Tour. Wir werden vor den Toren Phnom Penh´s einen Treffpunkt ansteuern und die Roller abgeben. Von hier werden sie zurück nach Battambang transportiert. Wir steigen um in unseren Service-Van. Die Gefahr, dass wir einen aus der Gruppe in diesem Verkehrsdschungel verlieren, ist zu gross und macht auch keinen Sinn. Abends sollten wir den Abschied feiern, vielleicht auf unserer Dachterrasse des Hotels, und uns über die zusammengefahrene Summe von hoffentlich mindestens € 14.000,- freuen. Oder wie bei der letzten Tour. Da hat einfach jeder abends gemacht was er wollte. We will see. Von den € 14.000,- jedenfalls können und werden wir dann, zusammen mit dem Rest der letzten Tour, möglichst viele Schulen mit einem WASH ausstatten und so unzählige Kinderleben retten.

13. Übernachtung: Phnom Penh

Wir steigen auf ein Express-Boot. Es fährt in ca. 5,5 Std. von Phnom Penh aus hoch in den Norden zurück, nach Siam Reap. Wir starten auf dem grossen Mekong River, dann ab auf den „kleineren“ Tonle Sap River. Am Schluss queren wir den riesigen Tonle Sap See und enden in Siam Reap. Den Rest des Tages/Abends machen wir Siam Reap unsicher und entspannen uns.

14. Übernachtung: Siam Reap

Für alle, die die Tempel von Anker Watt sehen wollen, heißt es wieder früh raus, denn der Sonnenaufgang auf dem Tempelberg wartet nicht auf Langschläfer :-); Abfahrt zu den Tempeln: 4:45 Uhr ! Wie intensiv jeder die Tempel von Anker Watt erkunden möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Ich selber werde solange auf den Pool aufpassen :-) Rückflug oder Weiterreise von Siam Reap aus. Wer sich anschließend mit Freunden oder Familie zu einem weiterführenden Urlaub trifft, kann sich kaum einen besseren Standort wünschen. Ansonsten gute Heimreise und seid stark beim Kulturschock Deutschland, den Ihr definitiv bekommt :-)