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Das Land 2018-03-26T14:17:48+00:00

Eine zerbrochene Schönheit …

Kambodscha ist ein Land voller Widersprüche und kaum auf einer einzelnen Website zu beschreiben. Wir versuchen es hier trotzdem einmal – in aller Kürze und mit einer Bildergalerie aus unserem Lieblingsland.

Kambodscha ist eine Wiege der Hochkultur:
Zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert entstanden hier die unfassbar weitläufigen und vielfältigen Tempelanlagen um Angkor Wat. Auf rund 200 Quadratkilometern finden sich im Umland des Touristenzentrums Siem Reap über 1.000 Tempel und Heiligtümer. Zur Blütezeit des historische Khmer-Königreiches sollen hier bis zu einer Million Menschen gelebt haben. Für Archäologie- und Kulturfreunde lohnt es sich, an diese Station der Fundriding-Tour ein paar Tage anzuhängen.

Kambodscha ist ein geschundenes Land:
Zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert geriet Kambodscha in Abhängigkeit der Nachbarn Vietnam und Thailand. Zwischen 1863 und 1953 lebte die Kambodschaner unter französischer Kolonialherrschaft. Von 1955 bis 1975 wurde Kambodscha durch den Vietnam-Krieg in Mitleidenschaft gezogen. Die USA haben rund 500.000 Tonnen an Bomben auf Kambodscha abgeworfen. Bis heute sind Landminen ein riesiges Problem in Kambodscha.

Kambodscha ist ein Land des Genozids:
Zwischen 1975 und 1979 errichteten die Roten Khmer unter Pol Pot ein Horrorregime, dem nach Schätzungen 1,7 bis 2,2 Millionen (von insgesamt 7,5 Millionen) Menschen zum Opfer fielen. Basierend auf der Ideologie eines Steinzeitkommunismus folterten und mordeten die Roten Khmer in einem unvorstellbaren Ausmaß und löschten eine gesamte Generation Intelligenz aus. Die Killing Fields in der Nähe von Phnom Penh und das Foltergfängnis Tuol Sleng in der Stadt erzählen dieses schwärzeste Kapitel der kambodschanischen Geschichte.

Kambodscha ist eine Schönheit:
Das Land bietet eindrucksvolle Bilder von kulturellem Reichtum und atemberaubenden Landschaften. Verträumte Tempelanlagen aller Orten, wuselige Märkte, auf denen es so gut wie alles zu kaufen gibt, Battambang (die Perle des Nordens im französischen Kolonialstil), endlos weite Reisfelder und Urwälder in 1.000 verschiedenen Grüntönen, das eindrucksvolle Kardamomgebirge, das Meer am thailändischen Golf mit seinen vorgelagerten kleinen Trauminseln, die pulsierende Metropole Phnom Penh und natürlich Angkor Wat (s.o). Die Fundriding-Tour lässt nichts davon aus und bietet die einmalige Gelegenheit, wirklich das ganze Land kennenzulernen.

Kambodscha ist das Land, wo der Pfeffer wächst:
Kein Witz! Aus Region Kampot/Kep zwischen dem thailändischen Golf und dem Kardamomgebirge kommt der vielleicht beste Pfeffer der Welt. Wie beim Champagner, beim Parmesan und beim Kölsch ist auch der Kampot Pfeffer eine regional geschützte Markenbezeichnung, die nur der Pfeffer führen darf, der nach strengen Standards in dieser Region angebaut wird. Die Fundrider werden inmitten einer Pfefferplantage übernachten und dort den Kampot-Pfeffer testen. Alle Daheimgebliebenen können hier bestellen: Mr. Bong’s Finest Kampot Pepper. Ein Teil der Erlöse fließt zurück an die Kleine Hilfsaktion.

Kambodscha ist die Heimat unserer Freunde:
Letzlich sind es die Menschen, die Kambodscha zu etwas ganz Besonderem machen. Die Offenheit und Herzlichkeit mit der sie uns begegnen, die Freundlichkeit und Gastfreundschaft, die uns zuteil wird – all das wirkt auf uns Mitteleuropäer fast schon befremdlich. Im Laufe der Jahre haben wir viele Menschen getroffen – und nicht wenige sind zu echten Freunden geworden. Freunde, die dafür sorgen, dass 12 Fundrider das Land kennen- und lieben lernen.